Mittwoch, September 26, 2007

Schlaflos

viertel vor fünf morgens ist's... seit einer Weile schon bin ich wach. Der Göga hat's nämlich mal wieder am Magen. Dazu muss ich sagen für Nicht-Göga eingeweihte, der Göga hat's seit ich ihn kenne am Magen, mal mehr mal weniger. Sein Dauer-Aufstoßen ist ein gutes Barometer dafür, wie es ihm geht. Leider haben wir schon alle Ärzte durch und keiner weiß, was es ist oder wie es zu beheben wäre. "Ihr Mann hat halt immer viel Gas im Bauch..." Wie schön, dass zu wissen, oder von erlauchter Stelle zu hören, aber das wusste ich bereits.

Nun gibt es aber Tage (Nächte) da löst irgendwas eine 10-fach schlimmere Version eben jenes Aufstoßens aus. Dann bläht sich sein Magen nach oben und drückt ihm aufs Herz. Dann kann er nicht mehr liegen (wenn es denn Schlafenszeit ist) und muss wirklich laut dröhnend Aufstoßen. Das kann passieren, nachdem wir essen waren (wie heute) oder nachdem er selbst oder ich gekocht haben. Das kann dreimal beim selben Essen gut gehen, beim 4ten Mal passiert's. Keiner incl. ihmchen hat irgendeine Ahnung was es ist. Der einzige bekannte Trigger ist (scheint zu sein) Laktose und so kaufen wir sein geliebtes Eis in Laktose-frei.

Tja und da ich die letzten Nächte (voll)mondtechnisch und/oder kopf-voll-technisch besch...eiden geschlafen habe, war auch diese Nacht trotz Sedacur (Melisse, Hopfen Baldrian) schon um 2 Uhr morgens vorbei. Und was macht die Bloggerin? Sie versucht krampfhaft wieder einzuschlafen, während ihr ein Blogeintrag im Koppe rumgeht. Dann döst sie wieder bis ein lauter Rülpser sie wieder aus dem Schläfchen holt und wenn er nicht rülpset, dann schnarchet er. Also wieder Blogeintrag irgendwie im Koppe formulieren, ehe man (frau) dann genervt, das sich freuende Chihuahua-Mädchen auf den Rasen bringt, in den Keller rennt, um festzustellen, dass die Schreibtischlampe vom Sims gefallen ist und drei (ein blauer, ein gelber und ein roter) Glasschirme auf Schreibtisch UND Laptop zerborsten sind. Man gönnt sich ja sonst nichts so morgens um vier Uhr nochwas....

Sonntag, September 23, 2007

Kurzarm-Rollis

Frau Possum mag scheints keine Kurzarm-Rollis. Und was meint Ihr dazu?

Ich finde die Dinger total praktisch, weil man dann nicht so schwitzt, wenn man Jacket trägt und es nicht ausziehen kann. Man sieht trotzdem schick und businessy aus aber eben besonders in den überheitzten Büros muss man nicht zerfließen.

Oder bin ich jetzt völlig auf dem Holzpfad?

Samstag, September 22, 2007

Denn der Teufel steckt im Detail


Nachdem der Nachtschichtgebeutelte nicht geschlafen hat, weil er ja die Nacht vor sich hatte, kam um 18 Uhr der Anruf, jemand ist bei der Nachtschicht ausgefallen und er muss doch arbeiten... Na toll - also schnell ins Bett und krampfhaft versuchen noch 4 Stunden Schlaf rauszukitzeln. Dann bis morgens um 8 arbeiten, schnell ins Bett und krampfhaft versuchen noch 4 Stunden Schlaf rauszukitzeln, denn um 14 Uhr muss er auch beim Football-Spiel arbeiten... So langsam können die mich mal - mein Göga ist keine Zwanzig mehr!

Freitag, September 21, 2007

IHOP

Heute gab es einen Grund zu feiern. Nach fast 2 Monaten auf Nachtschicht hat der Göga nun richtige Tagschicht. Vor der Nachtschicht hatte er ja Dienst von 16 - 24 Uhr. Das passt seinem Biorhythmus entschieden am besten, denn er ist gern lange auf und schläft gern bis in die Puppen.

Nun sind drei Neue eingestellt worden, die Personalknappheit ist endlich behoben, da auch die eine Dauerkranke Nachtschichtlerin im Telefon-Not-Dienst wieder da ist. Er konnte sich als Dienstälterster also aussuchen, welche Schicht er nehmen wollte. Er hat sich also gegen seinen Biorhythmus und für die Tagesschicht (und seine GöGaIn) entschieden, denn ich fahre ja erst am späten Morgen los nach Nashville und komme meist so zwischen 18 und 20 Uhr erst wieder heim. Da hätte unser Eheleben bei seiner üblichen (16 - 24 Uhr) Schicht im Prinzip nur daraus bestanden, dass wir nebeneinander schlafen. Kommunikation hätte da wahrscheinlich nur per Postits am Kühlschrank stattfinden können. Seine freien Tage wären dann Dienstags und MIttwochs gewesen, und meine am Freitag, Samstag und Sonntag.

Nun hat er Freitags und Samstags frei und wir können tatsächlich mal was zusammen unternehmen.

Und das haben wir nun heute zum Frühstück/Brunch bei IHOP (International House of Pancakes) gefeiert. Es gab einen breakfast sampler mit Hashbrowns, Bacon, Ham, Sausage Link und 2 Eiern, sowie ein Crepe mit Kirschen für mich und einer mit Zimtäpfeln für den Göga.


Das waren bestimmt genug Kalorien für die nächsten 2 Wochen...

Sonntag, September 16, 2007

Seit 2 Tagen habe ich ein TomTom



denn meine größte Sorge war ja immer, dass ich mal vom Highway runter muss oder auf dem Heimweg gar nicht drauf komme und ich dann Null Ahnung wie ich nach Hause kommen soll. Schließlich habe ich keinen Hänsel, der mir Brosamen ausstreut.

Samstag, September 15, 2007

Wir frieren

und wir freuen uns darüber! NUR 14 Grad C. Yeaaaaaaaaaaaah...

Donnerstag, September 13, 2007

Wenn ich so täglich über den Highway düse, dann habe ich auf einer Strecke etwas über eine Stunde für mich allein. Dann lausche ich dem Radio, meist klassische Musik, und hänge meinen Gedanken nach. Und oft beginne ich zu assoziieren. Die dicken Brummies, bei denen die Auspuffrohre rechts und links am Fahrerhäuschen nach oben ragen, sehen für mich aus wie dicke Käfer, mit silbernen Antennen. Eifrig wuseln sie bergauf, bergab, gen Süden. Andere, die Erd- und Schotterlaster haben etwas von einem Mistkäfer an sich. Sie sind immer schwarz, behäbig und dreckig. Natürlich sparen sie auch nicht an Dreck, mit dem sie Hinterherfahrende beschmeißen. Vergessen wir nicht die normalen LKWs mit Kastenaufsätzen. Das sind die Libellen, die größer als andere Insekten, aber nicht weniger elegant ihre Wege erledigen. Bleiben zum Schluss noch die Pick-Up Trucks, die Geländewagen und die normalen PKWs. Bei ersteren und zweiteren fallen mir Waldameisen ein und der Rest von uns – wir sind nur die kleinen Ameisen, die am ehesten zertreten werden.

Wenn ich so täglich über den Highway düse, sind 70 Meilen pro Stunde erlaubt. Das macht so ca. 120 km/h. Natürlich hält sich da keine Sau dran. Selbst wenn ich mit 75 dahinbrause und sich mein deutsches Gewissen zu Wort meldet, dann werde ich noch links und manchmal rechts und links überholt. Oft frage ich mich ob ich mir mit meiner deutschen Obrigkeitshörigkeit nicht selbst im Wege stehe. Aber ich weiß, sobald ich auf die Tube drücke, habe ich den State-Trooper mit Tatü-Tata hinter mir. Ich weiß es einfach.

Dann wieder, im Stadtgebiet Nashville(immer noch Highway), darf nur 55 gefahren werden. Teilweise muss ich da weit drüber fahren, damit mir niemand hinten drein rödelt. Und auch dann werde ich noch übelst überholt. Nach Nashville rein, kann ich mich immer schön rechts halten, das ist ok, wenn man im Beetle die lahme Ente mimt. Auf dem Rückweg – richtig – muss ich mich immer schön links halten, denn der Highway splittet sich 2 x und ich muss jeweils den linken Arms des Ypsilon entlangbrausen. Das heißt aber auch, dass sich die lahme Ente auf der linken Spur aufhält. Bin mal gespannt, wann meine Adrenalin-Vorräte aufgebraucht sind.

Meist bin ich auf dem Heimweg auf dem Highway, sehr angespannt. Trotz klassischer Musik, Nachrichten oder – seit kurzem – dem Hesse-Projekt. Es herbstelt nun langsam und nun komme ich zur Abenddämmerung in den Genuss der Landüberfahrt auf Ameisenstraßen. Dabei bin ich schon sehr konzentriert und achte nur auf den Verkehr: vormirhintermirnebenmir... Als ich heute mal wieder einen der Hügel erklommen hatte, und es auf der anderen Seite wieder herunterging, hatte ich ein wunderschönes Abendrot-Panorama vor mir. Auf der anderen Seite des Tales führte die Ameisenstraße hinauf in einen rot-weiß-grau geschichteten Himmel. Ich sah ganz klar die Beugung des Horizonts, die Kathedrale, die sich über dem Ameisenstaat spannte und für die Himmelfärbungen fiel mir nur eines ein:

Hier hat Gott sich die Kirchenfenster selbst bemalt!

Sagte ich vierzehn?

Ich meinte natürlich FFFFFFFÜÜÜÜÜÜÜÜÜNNNNNNNNNNFFFFZZZZZZZZZZZEEEEEEEHHHHHHNNNNNNNN


UND...

auf der frischgestrichenen Wand im Flur habe ich gerade ein schwarze Witwe platt gemacht. Schüttel - das ist für mich vieeeeeeeeel schlimmer, obwohl ich das andere auch furchtbar finde!

Dienstag, September 11, 2007

Isch erhöhe

Vierzehn... frau hofft ja beim morgendlichen Betreten des Büros,dass die Falle leer ist... aber nein...

Montag, September 10, 2007

Also wenn es hier

regnet, dann richtig und wenn man dann auch noch gerade über den Highway düst, dann ist es megasch... wenn die Schei(b)enwischer es man gerade noch so schaffen, frau gerade noch die Rücklichter des vor ihr fahrenden Autos sehen kann und sich tierisch freut, wenn ein LKW beim Überholen, was ja unbedingt bei dem Wetter notwendig ist, mit Hochschleudern von Wasser die Menge der Tropfen auf der Windschutzscheibe exponentiell erhöht. Supi.

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in Worten: DREIZEHN

Sonntag, September 09, 2007

Donnerstag, September 06, 2007

It's Raining Mice, Halleluiah

Seit dem vorletzten Wochenende haben wir sage und schreibe 9 Mäuse im Keller gefangen. Ich werd noch verrückt, wenn das nicht bald ein Ende hat... Der Kammerjäger kommt nun noch mal zu einem Zwischentermin.

Göga meint sie seien wegen der Hitzewelle nach drinnen geflohen. Aber ich teile die Klimaanlage nicht. Nein, das tue ich nicht.

Heute regnet es draußen aber wirklich und wir haben NUR 22 Grad. Herrlich herrlich herrlich

Samstag, September 01, 2007

Mir raucht der Kopf

denn ich habe keinen blassen Schimmer was ich da eben 40 Seiten lang lesen musste... Philoso-Fische und Histor-fische Betrachtungen finde ich eigentlich sehr interessant, aber irgendwie hat das ganze bei einer Übersetzung ins Englische entweder stark gelitten oder ich hätte es auf Deutsch auch nicht verstanden.

Jegliches googlen erbrachten keine Deutsche Version selbigen Artikels online, und Zeit mir das Buch aus Nashville zu holen hab ich leider nicht.

Jetzt muss ich erst mal den Rauch über meiner Birne verwedeln... Alter Schwede...



here it is... so here is the question: what will be finished first, the sweater or the PhD?