Freitag, November 30, 2007

Cracker Barrel

Haben heute bei Cracker Barrel Old Country Store zu abend gegessen und wie immer im Dezember konnte ich an den Ornaments ähm Weihnachtsbaumschmuck (?) nicht vorbeigehen...





Überraschuuuung

Donnerstag nach der Vorlesung wartete eine Überraschung auf mich. Zwei Heinzelmädchen waren recht fleißig im Auftrag des Weihnachtsmannes unterwegs





Donnerstag, November 29, 2007

Kaffeestunde

Gestern war ich dran, die Kaffeestunde zu catern. Dazu hab ich die Adventsecken meiner Mutter gebacken und aus dem Edelweiß-Cafe handgemachte Kekse und Nürnberger Lebkuchen sowie Dominosteine gekauft. Es war ein voller Erfolg, alle haben sich tierisch gefreut und die Sklaverei in der Küche (immerhin 10 Minuten, gesamt) hat sich gelohnt.



darum hieß die stadt gestern auch Nasch-ville und nicht Nashville :-)


Happy Birthday Bigsis!

Lass dich verwöhnen, lass dich feiern, lass auf dich anstoßen

Proooooooooooost

Dienstag, November 27, 2007

Revue Passieren

Ferien vorbei, produktiv gewesen:

1 Hausarbeit(7 Seiten)
1 Hausaufgaben 3 Seiten aus ca.30 gelesenen mittelhochdeutschen Seiten
1 Referat über Meister Eckhart vorbereitet
1 Blechtrommel gelesen mit Unterstreichungen und Anmerkungen
1 Annotated Bibliography fertig gestellt (4 von 8 ca. 15 seitigen Artikeln zusammengefasst und kommentiert)
1 Lehrbuch für Deutsch als Fremdsprache kritisch durchgearbeitet und 3 Seiten Fragen dazu beantwortet
2 von 3 Kapiteln im Pädagogik Lehrbuch gelesen

Gestern ging das Semester schon weiter mit

1 Büchner Seminar von 15-17:30

gefolgt vom Mittelalter Seminar von 18-21:30 (dabei aber lecker Abendessen bekommen (Spätzle und Filet in Rahmsoße))... Wonach ich noch 70 Minuten nach Hause fahren musste, wohlgemerkt.

Heute Pädagogik, Morgen Mittelalter regulär (muss heute abend noch mehr Hausaufgaben machen), übermorgen Nietzsche, Hesse, Grass und Co. Und irgendwann, irgendwie muss ich mir mal Gedanken machen worüber ich die 20-seitige Hausarbeit für Nietzsche, Hesse, Grass und Co. schreiben soll...

Ach ja und meine Arbeit an der Website vom Department hab ich auch gemacht, wie es sich gehört.

Sonntag, November 25, 2007

Freitag, November 23, 2007

Der Tag war schön

ich kann es nicht anders sagen! Gemütlich ausgeschlafen, Porridge gefrühstückt, die Macy's Thanksgiving Parade mit den Kids geschaut, während Göga geschäftig in der Küche werkelte. Der quetschte sich dann mit aufs Sofa und so haben wir den immer stärker werdenen Truthahn-Düften entgegengefiebert.

Um 13 Uhr gebar der Ofen dann das Tier, das knusprig braun in seiner Backfolie thronte. Göga machte dann die Soße, wie er es bei meiner Mutter gelernt hat (Bäuchlein reib). Die Füllung war wieder göttlisch, zusammen mit der Soße fast schon orgasmisch. Dazu knusprige Brust und ein guter Bardolino. Hach... Und es war Frieden auf Erden (zumindest im Haus). Alle nahmen Rücksicht, Geplänkel wurde nicht zu ernst genommen, es war herrlich. Könnte es doch immer so sein!

Nebenbei habe ich noch die Blechtrommel fertiggelesen und mich geärgert, dass ich die nicht schon viel eher gelesen habe, so aus eigenem Antrieb. Diese lyrische Ausdruckskraft, die teils völlig unerwarteten Formulierungen hatte ich bei Grass nicht erwartet. Ich bin fürs letzte Kapitel zum Referat eingeteilt, das werde ich also so mehrmals lesen dürfen. Nichtsdestotrotz: ein unerwarteter Genuss.

Nach dem Essen sind wir dann irgendwann ins Kino gefahren, in Töchterleins neuem gebrauchten Auto. Warum der Göga nach DEM Essen eine Riesentüte Popcorn kaufen musste, war mir ein Rätsel. Mein Bauch fühlte sich platzverdächtig an.

Fred Claus

haben wir angeschaut und ich habe mich wirklich köstlich amüsiert. Bei einer Szene habe ich sogar einen Lachkrampf bekommen, der so lange anhielt, dass ich fast negativ auffiel.

Danach haben dann The Holiday auf DVD geschaut und vor uns hinvegetiert. Göga und Fräulein R haben dann noch Pumpkin Pie mit Vanille-Eis verspeist, während Fräulein D ihre Vollkorn, fettarmen Chocolate-Chip Cookies gebacken hat.

So gegen 10 Uhr bekam ich dann noch mal Hunger und musste mir von der Füllung mit der orgasmischen Soße antun. Und nun werden wir wohl zu Bette schleichen, mein Bauch und ich.

Sonntag, November 18, 2007

Hörspiel - Download

Hörspiel - Download

find ich klasse! danke dem WDR!

Hundstage

Wenn Frauchen zu spät zu Bette kommt, dann hat sie schlechte Karten...




Queen of the House

Samstag, November 17, 2007

Leseanfall

Donnerstag:



Freitag:




Freitag/Samstag:

Morgen?


oder

fürs Studium:

Mittwoch, November 14, 2007

Gut gegangen

Hab auch so lange gewartet, bis der Sturm auf dem Radar soweit war, dass ich nicht mehr so viel abgekriegt habe.

Trotzdem war das Fahren alles andere als angenehm. Natürlich hat es noch heftig geregnet und das Hochschleudern von Fahrbahnwasser, besonders durch die großen Trucks war schon heavy. Natürlich müssen die dann auch noch überholen (sollen sie ruhig) aber dann scheren sie so nah vor dir ein, dass du kurzfristig völlig blind fliegst.

Da halte ich es dann mit Whoopy Goldberg und wünsche ihnen nichts schlimmes, aber zumindest dicke, fette, schmerzhafte Eiterpickel am Arsch! Jawoll!

Heute ist


Regen und Sturm angesagt und ich bin noch nicht mal losgefahren... Das kann ja heiter werden heute nachmittag. Mir ist jetzt schon schlecht... ucg

Paulaner Bockbier

wenn man es nicht gewöhnt ist...

kann frau recht schnell in ein Koma legen. Hopfen und Malz, schnarcccchhhhhhhhh....

konnte nach nur einem halben Glas die Augen nicht mehr aufhalten.


mannomanno...

Dienstag, November 13, 2007

Sonntag, November 11, 2007

Wenn

Gögas Töchtern unbesprochen Autos kaufen, beim Chiropraktiker der Sprechstundenhilfe vor versammeltem Wartezimmer verkünden: "Meine Frau spricht gerade nicht mit mir!" und von eingeladenen nur 5 (wenn auch sehr sehr liebe) Gäste zur Party erscheinen, dann darf man getrost von einer Scheißwoche sprechen und könnte sich mit dem bis auf 3 Flaschen ungetrunkenem Bier und Wein immer und immer wieder besaufen, wenn man denn gerne Alkoholisches tränke.

Dienstag, November 06, 2007

Nachtgedanken

Nachtgedanken

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
Ich kann nicht mehr die Augen schließen,
Und meine heißen Tränen fließen.

Die Jahre kommen und vergehn!
Seit ich die Mutter nicht gesehn,
Zwölf Jahre sind schon hingegangen;
Es wächst mein Sehnen und Verlangen.

Mein Sehnen und Verlangen wächst.
Die alte Frau hat mich behext,
Ich denke immer an die alte,
Die alte Frau, die Gott erhalte!

Die alte Frau hat mich so lieb,
Und in den Briefen, die sie schrieb,
Seh ich, wie ihre Hand gezittert,
Wie tief das Mutterherz erschüttert.

Die Mutter liegt mir stets im Sinn.
Zwölf Jahre flossen hin,
Zwölf lange Jahre sind verflossen,
Seit ich sie nicht ans Herz geschlossen.

Deutschland hat ewigen Bestand,
Es ist ein kerngesundes Land,
Mit seinen Eichen, seinen Linden
Werd ich es immer wiederfinden.

Nach Deutschland lechzt ich nicht so sehr,
Wenn nicht die Mutter dorten wär;
Das Vaterland wird nie verderben,
Jedoch die alte Frau kann sterben.

Seit ich das Land verlassen hab,
So viele sanken dort ins Grab,
Die ich geliebt - wenn ich sie zähle,
So will verbluten meine Seele.

Und zählen muß ich - Mit der Zahl
Schwillt immer höher meine Qual,
Mir ist, als wälzten sich die Leichen
Auf meine Brust - Gottlob! Sie weichen!

Gottlob! Durch meine Fenster bricht
Französisch heitres Tageslicht;
Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen,
Und lächelt fort die deutschen Sorgen.


Heinrich Heine

Montag, November 05, 2007

Ich hatte es ja geahnt

Ich hatte es ja geahnt, als ich heute losfuhr, dass ich die Regenschuhe hätte mitnehmen sollen. Nicht nur, dass es während des Seminars draußen blitzte und donnerte, nein die Tornadosirenen gingen los. Ganz toll. Da haben wir das Seminar in den Flur verlegt - weil - keine Fenster. Danach... im Auto in der Tiefgarage eine halbe Stunde gewartet, mit Tochter teleniert, die den Radar im Fernsehen beobachtete. Dann losgefahren. Katzen und junge Hunde hat es geregnet, die zum Glück neuen Scheibenwischer haben es kaum geschafft. Und weil man sich ja sonst nix gönnt, war mein am Samstag frisch reparierter linker Scheinwerfer schon wieder kaputt. Das geht mir echt auf den Sender - kann ich nicht anders sagen. Nach 90 Minuten hundekaputt aber heile zu Hause eingetrudelt. Alles wird gut.

Sonntag, November 04, 2007

Donnerstag und Freitag

war ich Hiwi auf einer Konferenz. Details lassen wir mal. Mein highlight war für mich die Mittagspause am Donnerstag.

Aber nicht wegen des Essens. Da das Catering nicht so gut auf Draht war, bin ich kurz vorher raus und habe geschaut, ob das Essen nun da war. (Es waren Sandwiches mit Salat und Obstsalat in Plastikboxen. Der Raum war gerammelt voll. Draußen 40 Boxen. Also hab ich den Professor angesprochen, um zu schaun, wie er sich das vorstellt. Das Essen war NUR für die Vortragenden und die Helfer - nicht für das Publikum. Und wie macht man denen das klar? Währendessen begannen erste Zuschauer zu gehen und so verschwanden die ersten Essen. Also musste ich im Vorraum wache stehen.

Dann kommt ein älterer Mann herein, Mitte 70, etwas wackelig auf den Beinen. Er trägt einen braunen Anzug, sieht distinguiert aus. Vielleicht ein pensionierter Professor? Bei näherer Betrachtung sieht man zwei Hörgeräte, dessen kleine Schläuche irgendwie nebem dem Ohr baumeln. Der Anzug ist verschlissen, seine Schuhe abgelatscht. Er sagt, er hätte in der Zeitung von der Konferenz gelesen und seine Frau und Sohn wären auch gleich hier und steuert auf das Essen zu. Ich stoppe ihn und sage ihm, dass das Essen leider reserviert ist, aber das er nebenan in der Cafeteria essen holen kann. Er geht. Zehn Minuten später kommt er mit seiner Frau wieder. Sie war mal schön, bestimmt. Nun geht sie am Stock. Das Gesicht ist hager, die Haare sind zum weißen Pagenkopf geschnitten, die Faltenlandschaft könnte Bände erzählen. Sie hat kaum Zähne in ihrem eingefallenen Mund. Der Sohn ist auch dabei. Er ist regelrecht abgerissen, sein grünes Sweatshirt ist fadenscheinig. Sein Gesicht ist ausgemergelt. Wieder fragen sie nach Essen, wieder muss ich verneinen und auf die Mensa verweisen. Sie gehen. Die alte Frau kann nicht mehr stehen. Sie gibt mir noch den Rat nur in der Nähe von schönen Männern in Ohnmacht zu fallen. Dann gehen sie. Nach einer Weile kommt der Sohn wieder und fragt nach Essen. Das Spiel wiederholt sich.

Schließlich öffnen sich die Türen, die Konferenzteilnehmer strömen heraus und drinnen war angesagt worden, dass nur wer ein Namensschild trägt, auch Anrecht auf eine Lunchbox hat. Als sich der Vorraum füllt, gehe ich den Saal zurück und beginne damit, leere Kaffee- und Wasserbecher aus Pappe bzw. Plastik einzusammeln und zu entsorgen. Auf einmal sehe ich aus dem Augenwinkeln, wie der alten Mann den Vorraum mit drei Lunchboxen in aller Ruhe verlässt. Ich konnte es nicht glauben. Die drei müssen wirklich sehr hungrig gewesen sein. Als alle Konferenzteilnehmer versorgt sind, kommt er noch mal zurück und fragt auch noch nach Besteck...