Sonntag, November 29, 2009

Socken fürs Kind


nix besonders an muster 3 r, 1 l, jede fünfte Reihe die 3.r. nach rechts gekreuzt, bogenferse.
aus Wolle von Wolle-Hartmuth, war so ein Super-Billig-Ebay-Paket - die hier war Online 

Socken fürs Kind


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Es gab da mal jemand




der meinem Engel auf der Krippe Krampfadern attestiert hat...

Samstag, November 28, 2009

Advent Advent?

Auf anderen Blöggern denkt man über das Fasten in der Adventszeit nach - ein Gedanke, den ich sehr schön finde.  In meiner Kindheit war die Adventszeit wirklich immer die schönste Zeit.  Meiner Mutter schmückt(e) das Haus immer so wunderbar weihnachtlich, es gab ein Adventsgesteck (früher nie einen Kranz), Mutter backte Plätzchen und das Haus roch immer so wunderbar, und (fast) jeden Abend las sie Geschichten vor.
Als ich noch in Deutschland lebte, habe ich versucht, es meinen Kindern auch schön zu machen.  Seit wir in Amerika leben bin ich aber Anfang Dezember immer noch stark an der Uni eingebunden und ich schaffe es sehr wenig.  Die letzten Jahre haben meine Heinzelkinder immer das Haus hier so schön geschmückt.
Dieses Jahr ist alles anders.
Ich habe eine Wohnung in Nashville, die es sich irgendwie nicht lohnt schmücken (auch wenn ich Zeit hätte), weil ich nur bis ca. 10. Dez da sein werde.  Hier bin ich auch nicht genug, um es zu schaffen hier zu schmücken.  Und ein Heinzelkind, heinzelt in Deutschland und hat sich da schön gemütlich gemacht und das andere Heinzelkind  heinzelt nun in einem anderen Haus.
Und da ich mit dem Grinch verheiratet bin, mit dem es jedes Jahr ein Drama gibt, wird es in diesem Jahr in diesem Jahr wohl keine Schmückerei geben; auch weil ich noch so viele Hausarbeiten schreiben muss, dass an schmücken oder Baum aufstellen nicht zu denken ist...Es sei denn am 20.12. sticht mich noch der Hafer!
Nichtsdestotrotz wünsche ich Euch allen eine gesegnete Adventszeit, ob fastend oder nicht. Und denkt ab und zu mal an die olle Bea in Amiland, wenn ihr in Eure Adventskranzkerzen schaut...

Freitag, November 27, 2009

Sonntag, November 22, 2009

San Diego

Donnerstag mittag 12 Uhr Abflug ab Nashville, 4 Stunden Flug nach San Diego. Der Göga flog zum ersten Mal seit 5 Jahren wieder und war doch ein bißchen aufgeregt, es hat sich ja soviel geändert beim Sicherheits-Check. Aber es war alles prima, obwohl er in der Aufregung vergessen hat, die Plastiktüte mit den Flüssigkeiten und Cremchen gesondert durch die Röntgenmaschine zu schicken. Schuhe wieder an, Gürtel wieder um, sind wir dann zu unserem Gate geschackert.

Der Flug hatte nur 15 Minuten Verspätung, obwohl im Fernsehgerät, das von der Decke hing, immer wieder durchgegeben wurde, dass durch einen Computerfehler im Flugplanprogramm, alle Flüge in den USA an diesem Tag von Hand eingegeben werden mussten. Auch anders bei unserer Airline, Southwest, ist, dass man keine Sitze zugeteilt bekommt. Man muss 24 Stunden vorher per Internet einchecken und bekommt eine Boarding Position A 1-60, B 1-60 etc. und muss sich so aufstellen. Im Flugzeug kann man dann jeden noch freien Platz einnehmen. Wir waren A 58 und 59 und hatten Glück, dass wir eine Reihe für uns hatten, der Sitz zwischen uns blieb frei. Göga hatte mir am Airport nicht unbedingt abgenommen, dass es im Flugzeug nichts gescheites gibt. So war er doch enttäuscht, als er die vier Stunden Flug mit Salzbrezeln, Erdnüssen und Crackern überbrücken musste.

Ankunft 15 Uhr Ortzeit San Diego, herrliche Sonne, Palmen, blauer Himmel. Auf dem Weg ins Hotel an den riesigen Kreuzfahrtschiffen vorbei. es ist mir ein Rätsel wieso man auf so engem Raum über das Meer schippern wollen würde. Das Hotel war direkt an der San Diego Bay und Zimmer hatte einen Blick aufs Wasser. Herrlich. Wir sind dann ins Convention Center, das nebenan war und haben mich registriert. Dann sind wir weiter in die Innenstadt von San Diego gewandert und haben uns etwas zu essen gesucht. Von null auf gleich wurde es bitter kalt, aber wir saßen trotzdem draußen. David hat einen Mixed Grill mit Shrimp, Krebsen und Kalamari und anderem Meeresgetier gegessen, ich hatte chicken fajitas mit guacamole und salsa, reis und bohnenmus (igitt).

Danach sind wir zurück ins Hotel (Sonderpreis 179$ die Nacht *räusper*). Nächsten Morgen zum Frühstück, 30 $ für einmal Hafergrütze und einmal Müsli mit Kaffee bzw. Tee. Dann sind wir etwas spazieren gegangen am Wasser entlang. Und haben Blick auf Meer und Böötchen genossen. Einfach herrlich. Danach noch mal aufs Zimmer. Mein Vortrag war für 14:30 h angesetzt, sodass ich vorher noch einen Snack aber nichts großes essen wollte. Dafür sind wir zur Joes Crab Shack gewandert, wo David sich einen frischen Burger und ich mir Hähnbrust-Sandwich gegönnt haben. Dann ab zur Konferenz. Ich habe mir eine Session angeguckt, wo es um Pop-Culture im Fremdsprachenunterricht ging. Es war recht interessant. 2 Teilnehmer stellten vor, wie sie eine Trash.Talkshow wie z.b. Arabella nachspielen lassen oder wie sie Donald Trumps Show "apprentice" anwenden. Das fand ich sehr anregend und kann mir vorstellen, es umzusetzen. Der Saal war hackevoll, ich würde sagen mindestens 100 Leute.

Dann war es Zeit für meinen Vortrag, zwei Räume weiter. D.h. wir waren drei Vortragenden, ich die letzte. Es war dort nicht so animiert, sondern knochentrocken akademisch, wie ich es von anderen Universitätskonferenzen kenne. Leider waren die Zuschauerzahlen auch entsprechend. Es waren nurmehr 12 Leute auf den Sitzen, von denen 3 gelangweilt mitten während des ersten bzw. zweiten Vortrags gingen, dafür kamen 3 andere mittendrin hinzu. Ein Mann mittleren Alters in der letzten Reihe studierte die ganze Zeit den Konferenzkatalog und schien während des zweiten Vortrags (übrigens sehr interessant über Claire und Ivan Goll) gar nach Löchern in seinen Augenlidern zu suchen. Dann war ich dran. Und ich muss sagen, wie überraschenderweise auf dem ganzen Trip schon, ich war diesmal kaum aufgeregt. Auch wenn wenig Leute da waren, hatte ich Spaß an meinem Vortrag. Ich hatte die Lacher auf meiner Seite, dass Nickerchen wurde abgebrochen und mir wurde zugehört, auch die beiden vor mir Vortragenden hatten Spaß daran, wie ich sah. Hinterher hab ich noch Vanderbilt Project Bücher verteilt und dann war es auch schon vorbei. Wahnsinn...

Dann kam eine junge Frau auf mich zu, sie wäre von einem Journal für German von der University of California. Sie fragte nach meinen Kontaktinformationen. Sie würde mich gerne für das Journal interviewen und dort Gedichte von mir veröffentlichen. Nun bin ich mal gespannt, ob sie mich tatsächlich kontaktieren wird. Auf jeden Fall fühlte ich mich doch sehr "gebauchpinselt" :-).

David und ich haben den Rest des Tages noch ein wenig am Hotelpool gegammelt und ich habe an meinem nächsten Essay gearbeitet. Dann sind wir mit einer Rikscha in die Stadt gefahren und haben in der Spaghetti-Factory gegessen. Das Ambiente war wunderbar, das Essen katastrophal. Ich hatte darum gebeten die Käse/braune Butter Soße im Extratöpfchen zu bekommen und man gut. Leider war der Käse auf die Spaghetti gerieben, aber im Töpfchen waren mindestens 30 - 40 g geschmolzene Butter. Wenn ich das gegessen hätte, gute Nacht Marie. Dazu hatte ich Hähnchenbrust mit Marsalasoße, die hätte für die Nudeln längst gereicht.

Am Samstag sind wir dann wieder zurückgeflogen nach Nashville. Aber anderer Airport, andere Sitten. Nicht nur gab es den großen Sicherheitscheck beim Betreten der Gate-Bereiche im Flughafen, sondern auch direkt am Gate, beim Einsteigen ins Flugzeug wurden Leute aus der Schlange gezogen und deren Handgepäck noch einmal überprüft. David und ich hatten diesmal Position B 6 und 10. Und er sagt noch, pass auf, mich nehmen sie.... und so war es auch... Er kam dann so 5 Leute nach mir aufs Flugzeug. Da diesmal jeder Platz gebucht war, war es recht eng. Aber wir konnten zum Glück nebeneinander sitzen. Wir waren auch schlau genug, diesmal Oatmeal von Starbucks als Frühstück zu essen und uns für & Fly geholt und sind nach Clarksville gefahren.






















Dienstag, November 17, 2009

Nachdem ich mir dieses Semester wieder einen Töpferkurs geleistet habe, hier nun die Ergebnisse. Ich bin nicht superhappy damit, aber happy genug. Die Glasuren waren mal wieder enttäuschend.


Montag, November 16, 2009

Freitag, November 13, 2009

Septembertuch



Aus Alpaca Lace Garn, wiegt das ganze Teil weniger als 50g.  Wahnsinn, oder?

Septembertuch



Aus Alpaca Lace Garn, wiegt das ganze Teil weniger als 50g.  Wahnsinn, oder?
ich sollte noch hinzufügen, es stammt von ricolina

Donnerstag, November 12, 2009

Sonntag, November 08, 2009

Letzten Donnerstag war Leonard Cohen in Nashville

und ich war mit Göga dabei. Sauteure Tickets, aber das war die Chance des Lebens. Cohen is 75 und macht sicher keine Welttournee mehr.

Das Konzert war einfach unbeschreiblich toll. Der Mann ist schon ein ganz großer mit super-sexy Reibeisenstimme, die wesentlich tiefer geworden ist, als man sie auf manchen Aufnahmen hören kann. Was ich faszinierend fand, war außer der tollen Stimme, der unglaubliche Respekt, den der Meister seinen Musikern entgegengebracht hat, nicht nur bei deren Vorstellung. Aber wann immer ein Instrumentensolo gespielt wurde, ging er auf der Bühne nach hinten, nahm seinen Fedora ab und beugte sich in die Richtung des Spielenden. Rein menschlich war das auch sehr berührend. Er hat auch einen wunderbaren Humor und hat gescherzt und schließlich erzählt er habe lange Jahre hier nahe Nashville (Franklin, TN) gelebt. Ein bißchen Lokalkolorit...

Ich hatte mich lange drauf gefreut und der Abend wird mir unvergesslich bleiben.


Was noch klasse war, war, dass deutlich wurde, dass wir in Nashville waren, so viele alte Herren mit langen grauen Haaren in Pferdeschwänzen und auch nicht habe ich noch nie gesehen. Da traf sich die High Society der Country Music (nicht die Sänger aber die Musiker der Szene).

Leider durfte nicht geknipst werden, aber es gibt natürlich immer Menschen, die sich über so etwas hinwegsetzen und so hat sogar jemand in der ersten Reihe gefilmt und es auf youtube getan.

Schaut mal rein es lohnt sich. Aber für die dabeigewesenen ist es noch mal so schön!

KLICK

Freitag, November 06, 2009

Jetzt kann der Winter kommen



ich hab mir eine fesche mütze gestrickt

Jetzt kann der Winter kommen



ich hab mir eine fesche mütze gestrickt