kürzlich war ich mit meinem Mann auf einer Veranstaltung unseres Bioladens, der Wholefoods heißt,Wo man nach unserem Feedback fragte und uns als Testesser ein komplettes Thanksgiving Menü servierte. Dabei bekam ich auch zwei riesige Tüten mit ungemahlenem Kaffee geschenkt.
da ich keine normale Kaffeemaschine habe, sondern nur Senseo, musste ich mir erst eine Kaffeemühle zulegen, und einen Einsatz für die Maschine. Heute habe ich zum ersten Mal Kaffee gemahlen und mir eine Tasse gekocht. Ich muss sagen im Vergleich zu den Fertigpads liegen Welten dazwischen. Eine normale Kaffeemaschine lohnt sich für mich nicht weil ich nie eine ganze Kanne trinken würde, und mir der Kaffee, wenn er länger steht, nicht mehr schmecken würde.
Das Ergebnis hat mir heute ganz gut geschmeckt und wenn ich nicht zu faul bin werde ich das wohl öfter machen: frisch mahlen und aufbrühen.
nochmal zu dem Diktierprogramm:
ich bin wirklich sehr zufrieden damit und habe heute auch schon innerhalb von zweieinhalb Stunden gute drei Seiten an meiner Hausarbeit geschrieben. Natürlich müssen die noch editiert werden, aber, je mehr ich über, desto besser lerne ich, das Programm zu handhaben, denn man muss auch die Textverarbeitungsbefehle mündlich eingeben. Das ist durchaus gewöhnungsbedürftig und so sind meine Ergebnisse manchmal ganz schön kurios. Aber auch das kriege ich noch hin. Früh übt sich was ein Meister werden will.
Donnerstag, Dezember 03, 2009
Mittwoch, Dezember 02, 2009
Sehnenscheidenentzündung
Nun hat es mich also mal wieder erwischt. Es ist schon einige Jahre her - bestimmt an die fünf -, dass ich das letzte Mal eine Sehnenscheidenentzündung hatte. Früher hatte ich das öfter wenn ich wegen meiner großen Übersetzungen viel zu viel tippen musste. Diesmal war es wohl wieder so weit weil ich so viele Hausarbeiten schreiben muss und wegen meines Nervenkostüms ein wenig zu viel gestrickt habe.
Nun ist es mir aber nicht möglich nur weil mir mein Handgelenk ein wenig weh tut, meine Hausarbeiten nicht zu schreiben. Die Nacht auf gestern habe ich nicht nur wegen des Vollmondes furchtbar schlecht geschlafen, sondern auch weil ich wahnsinnige Schmerzen im rechten Handgelenk hatte. Komischerweise ist dies aufgetreten obwohl ich den ganzen Montag unterwegs war, und so gut wie gar nicht getippt habe. Es mag wohl daran gelegen haben, dass ich einen sehr schweren Rucksack immer wieder auf und ab gesetzt habe was ja auch aufs Handgelenk geht. Außerdem waren wir Studenten abends bei einer Professorin eingeladen, und ich habe ihr geholfen das Dessert vorzubereiten.
Dafür habe ich dann circa 14 Birnen geschält und in kleine Scheiben geschnitten. Nach dem Abendessen haben wir dann eine Seminarsstunde nachgeholt und während dessen merkte ich schon wie mein Handgelenk anfing zu pochen. Über Nacht wurde es dann immer schlimmer, so dass ich schon um 5.00 Uhr morgens aufgestanden bin und darauf gewartet habe, dass das Student Health Center aufgemacht. Ich habe dann um 8.00 Uhr dort angerufen und habe für 8.45 Uhr schon einen Termin bekommen. Zum Glück war David gerade in Nashville, so dass er mich hinfahren konnte und ich keinen Parkplatz suchen musste. Hätte ich im Parkhaus parken müssen, wäre ich wohl nicht pünktlich gewesen, denn mit Hinfahrt, durch den Berufsverkehr, und einem Fußmarsch vom Parkhaus zum Student Health Center, der circa 10 min dauert, wäre das nicht zu schaffen gewesen.
So habe ich nun ein entzündunghemmendes Mittel und eine Schiene für das Handgelenk bekommen. Außerdem hat mir der Arzt noch gesagt das ich möglichst nicht tippen soll. Das ist in dieser Situation aber so gut wie unmöglich. Darum musste ich mir etwas anderes einfallen lassen. Als ich früher dieses Problem hatte, noch in Deutschland, gab es die Möglichkeit, dass mein Mann für mich getippt hat wenn ich ihm den Text diktierte. Im Moment schreibe ich aber Hausarbeiten auf Deutsch und das kann er leider nicht. Vor circa 15 Jahren hatte ich in Deutschland für meine Übersetzungen auch schon ein Diktierprogramm; ich glaube es war von IBM. Es war ziemlich anstrengend, das Programm zu trainieren und es hat noch viele Fehler gemacht. Daran habe ich mich gestern erinnert und im Internet recherchiert. Und ich bin tatsächlich fündig geworden. Es gibt ein Programm für den Macintosh, das MacSpeech heißt. Das habe ich mir dann gestern ganz schnell für ganz viel Geld gekauft. Leider gab es das Programm im Laden nur für die englische Sprache und ich musste mir über das Internet noch ein Upgrade für internationale Sprachen kaufen. Das habe ich dann per Fedex Overnight schicken lassen, so dass es heute Nachmittag ankam.
Nach dem heutigen Seminar habe ich es dann ausgepackt, installiert, das Mikrofon kalibriert und das Programm auf meine Stimme trainiert. vor 15 Jahren mit dem alten Programm hat das ein paar Stunden gedauert. Heute war ich innerhalb von 10-15 min damit fertig und konnte diesen Blogeintrag, der ja nicht gerade kurz ist, damit direkt in das Fenster von Blogger diktieren. Davor habe ich schon zwei Seiten von meiner nächsten Hausarbeit direkt in Microsoft Word diktiert. Natürlich ist nicht alles perfekt, was MacSpeech hier auf dem Bildschirm produziert, aber ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, um nicht zu sagen, ich bin von diesem Programm begeistert. 15 Jahre Produktentwicklung machen doch eine Menge aus. Der Fortschritt auf diesem Gebiet ist unglaublich. Ich würde sagen, ich habe in diesem langen Eintrag vielleicht 10-20 Korrekturen an Wörtern vornehmen müssen ich finde das ist bei so vielen Wörtern, die ich nicht Buchstabe für Buchstabe eintippen musste, ein fantastisches Ergebnis.
Und nun werde ich mein entzündunghemmendes Mittel für die Nacht nehmen und mich entspannt schlafen legen, denn jetzt ist mein Distress vorbei weil ich weiß das ich es schaffen werde meine Hausarbeiten zu schreiben beziehungsweise zu diktieren.
In diesem Sinne: Horrido (natürlich ein Wort, das das Programm nicht kennt)
Nun ist es mir aber nicht möglich nur weil mir mein Handgelenk ein wenig weh tut, meine Hausarbeiten nicht zu schreiben. Die Nacht auf gestern habe ich nicht nur wegen des Vollmondes furchtbar schlecht geschlafen, sondern auch weil ich wahnsinnige Schmerzen im rechten Handgelenk hatte. Komischerweise ist dies aufgetreten obwohl ich den ganzen Montag unterwegs war, und so gut wie gar nicht getippt habe. Es mag wohl daran gelegen haben, dass ich einen sehr schweren Rucksack immer wieder auf und ab gesetzt habe was ja auch aufs Handgelenk geht. Außerdem waren wir Studenten abends bei einer Professorin eingeladen, und ich habe ihr geholfen das Dessert vorzubereiten.
Dafür habe ich dann circa 14 Birnen geschält und in kleine Scheiben geschnitten. Nach dem Abendessen haben wir dann eine Seminarsstunde nachgeholt und während dessen merkte ich schon wie mein Handgelenk anfing zu pochen. Über Nacht wurde es dann immer schlimmer, so dass ich schon um 5.00 Uhr morgens aufgestanden bin und darauf gewartet habe, dass das Student Health Center aufgemacht. Ich habe dann um 8.00 Uhr dort angerufen und habe für 8.45 Uhr schon einen Termin bekommen. Zum Glück war David gerade in Nashville, so dass er mich hinfahren konnte und ich keinen Parkplatz suchen musste. Hätte ich im Parkhaus parken müssen, wäre ich wohl nicht pünktlich gewesen, denn mit Hinfahrt, durch den Berufsverkehr, und einem Fußmarsch vom Parkhaus zum Student Health Center, der circa 10 min dauert, wäre das nicht zu schaffen gewesen.
So habe ich nun ein entzündunghemmendes Mittel und eine Schiene für das Handgelenk bekommen. Außerdem hat mir der Arzt noch gesagt das ich möglichst nicht tippen soll. Das ist in dieser Situation aber so gut wie unmöglich. Darum musste ich mir etwas anderes einfallen lassen. Als ich früher dieses Problem hatte, noch in Deutschland, gab es die Möglichkeit, dass mein Mann für mich getippt hat wenn ich ihm den Text diktierte. Im Moment schreibe ich aber Hausarbeiten auf Deutsch und das kann er leider nicht. Vor circa 15 Jahren hatte ich in Deutschland für meine Übersetzungen auch schon ein Diktierprogramm; ich glaube es war von IBM. Es war ziemlich anstrengend, das Programm zu trainieren und es hat noch viele Fehler gemacht. Daran habe ich mich gestern erinnert und im Internet recherchiert. Und ich bin tatsächlich fündig geworden. Es gibt ein Programm für den Macintosh, das MacSpeech heißt. Das habe ich mir dann gestern ganz schnell für ganz viel Geld gekauft. Leider gab es das Programm im Laden nur für die englische Sprache und ich musste mir über das Internet noch ein Upgrade für internationale Sprachen kaufen. Das habe ich dann per Fedex Overnight schicken lassen, so dass es heute Nachmittag ankam.
Nach dem heutigen Seminar habe ich es dann ausgepackt, installiert, das Mikrofon kalibriert und das Programm auf meine Stimme trainiert. vor 15 Jahren mit dem alten Programm hat das ein paar Stunden gedauert. Heute war ich innerhalb von 10-15 min damit fertig und konnte diesen Blogeintrag, der ja nicht gerade kurz ist, damit direkt in das Fenster von Blogger diktieren. Davor habe ich schon zwei Seiten von meiner nächsten Hausarbeit direkt in Microsoft Word diktiert. Natürlich ist nicht alles perfekt, was MacSpeech hier auf dem Bildschirm produziert, aber ich bin mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, um nicht zu sagen, ich bin von diesem Programm begeistert. 15 Jahre Produktentwicklung machen doch eine Menge aus. Der Fortschritt auf diesem Gebiet ist unglaublich. Ich würde sagen, ich habe in diesem langen Eintrag vielleicht 10-20 Korrekturen an Wörtern vornehmen müssen ich finde das ist bei so vielen Wörtern, die ich nicht Buchstabe für Buchstabe eintippen musste, ein fantastisches Ergebnis.
Und nun werde ich mein entzündunghemmendes Mittel für die Nacht nehmen und mich entspannt schlafen legen, denn jetzt ist mein Distress vorbei weil ich weiß das ich es schaffen werde meine Hausarbeiten zu schreiben beziehungsweise zu diktieren.
In diesem Sinne: Horrido (natürlich ein Wort, das das Programm nicht kennt)
Sonntag, November 29, 2009
Socken fürs Kind
nix besonders an muster 3 r, 1 l, jede fünfte Reihe die 3.r. nach rechts gekreuzt, bogenferse.
aus Wolle von Wolle-Hartmuth, war so ein Super-Billig-Ebay-Paket - die hier war Online
aus Wolle von Wolle-Hartmuth, war so ein Super-Billig-Ebay-Paket - die hier war Online
Samstag, November 28, 2009
Advent Advent?
Auf anderen Blöggern denkt man über das Fasten in der Adventszeit nach - ein Gedanke, den ich sehr schön finde. In meiner Kindheit war die Adventszeit wirklich immer die schönste Zeit. Meiner Mutter schmückt(e) das Haus immer so wunderbar weihnachtlich, es gab ein Adventsgesteck (früher nie einen Kranz), Mutter backte Plätzchen und das Haus roch immer so wunderbar, und (fast) jeden Abend las sie Geschichten vor.
Als ich noch in Deutschland lebte, habe ich versucht, es meinen Kindern auch schön zu machen. Seit wir in Amerika leben bin ich aber Anfang Dezember immer noch stark an der Uni eingebunden und ich schaffe es sehr wenig. Die letzten Jahre haben meine Heinzelkinder immer das Haus hier so schön geschmückt.
Dieses Jahr ist alles anders.
Ich habe eine Wohnung in Nashville, die es sich irgendwie nicht lohnt schmücken (auch wenn ich Zeit hätte), weil ich nur bis ca. 10. Dez da sein werde. Hier bin ich auch nicht genug, um es zu schaffen hier zu schmücken. Und ein Heinzelkind, heinzelt in Deutschland und hat sich da schön gemütlich gemacht und das andere Heinzelkind heinzelt nun in einem anderen Haus.
Und da ich mit dem Grinch verheiratet bin, mit dem es jedes Jahr ein Drama gibt, wird es in diesem Jahr in diesem Jahr wohl keine Schmückerei geben; auch weil ich noch so viele Hausarbeiten schreiben muss, dass an schmücken oder Baum aufstellen nicht zu denken ist...Es sei denn am 20.12. sticht mich noch der Hafer!
Nichtsdestotrotz wünsche ich Euch allen eine gesegnete Adventszeit, ob fastend oder nicht. Und denkt ab und zu mal an die olle Bea in Amiland, wenn ihr in Eure Adventskranzkerzen schaut...
Als ich noch in Deutschland lebte, habe ich versucht, es meinen Kindern auch schön zu machen. Seit wir in Amerika leben bin ich aber Anfang Dezember immer noch stark an der Uni eingebunden und ich schaffe es sehr wenig. Die letzten Jahre haben meine Heinzelkinder immer das Haus hier so schön geschmückt.
Dieses Jahr ist alles anders.
Ich habe eine Wohnung in Nashville, die es sich irgendwie nicht lohnt schmücken (auch wenn ich Zeit hätte), weil ich nur bis ca. 10. Dez da sein werde. Hier bin ich auch nicht genug, um es zu schaffen hier zu schmücken. Und ein Heinzelkind, heinzelt in Deutschland und hat sich da schön gemütlich gemacht und das andere Heinzelkind heinzelt nun in einem anderen Haus.
Und da ich mit dem Grinch verheiratet bin, mit dem es jedes Jahr ein Drama gibt, wird es in diesem Jahr in diesem Jahr wohl keine Schmückerei geben; auch weil ich noch so viele Hausarbeiten schreiben muss, dass an schmücken oder Baum aufstellen nicht zu denken ist...Es sei denn am 20.12. sticht mich noch der Hafer!
Nichtsdestotrotz wünsche ich Euch allen eine gesegnete Adventszeit, ob fastend oder nicht. Und denkt ab und zu mal an die olle Bea in Amiland, wenn ihr in Eure Adventskranzkerzen schaut...
Freitag, November 27, 2009
Donnerstag, November 26, 2009
Montag, November 23, 2009
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