Montag, Juli 12, 2010

Es war einmal - oder das Brillenmärchen

 Es war einmal der Wunsch nach einer neuen Brille.


Und es begab sich zu der Zeit da der Göga sagte, es wäre noch Geld im Budget, um sich eine neue Brille leisten zu können. Also machte man einen Termin mit der Augenärztin aus und ließ sich ein neues Rezept ausstellen. Dann fuhr man in die Stadt zum Einkaufscenter zum schicksten Optiker am Ort und suchte sich ein wunderschönes neues Brillengestell aus. Nachdem man dann ungeduldig 10 Tage lang auf den Anruf vom Optiker gewartet hat, fuhr Und man in freudiger Erwartung wieder ins Einkaufscenter, um die Brille abzuholen. Brille aufprobiert, nicht ganz glücklich gewesen, aber dem Hinweis der Optikerin geglaubt, dass man sich an das Leseteil erst gewöhnen muss.

Nachdem eine Eingewöhnung aber nicht stattfand, wieder zurück zum Optiker gefahren und reklamiert. Dieser nahm dann in die neue Brille und die alte Brille, ging nach hinten ins Labor und begann zu messen und zu messen und zu messen, was dann ungefähr 45 min dauerte und mit dem Ergebnis endete, dass das Rezept falsch gewesen sein müsse und die Augenärztin sich geirrt habe. Also wieder abgedampft und einen neuen Termin mit der Augenärztin ausgemacht. Am nächsten Tag wurden also die Augen neu untersucht, mit dem gleichen Ergebnis, und die Augenärztin stellte fest, dass bei der neuen Brille das Leseteil auf der einen Seite 2 mm verrutscht war. Außerdem war sie der Meinung, dass das Gestell für eine Brille mit Leseteil zu klein war. Man hatte mich also schlecht beraten. Also wieder zurück zum Optiker und ein neues Gestell ausgesucht und bestellt. Zum Glück gab es eine Rückgabegarantie.

Nun war es aber so, dass der Deutschland Urlaub anstand und man nicht nur 10 Tage sondern vier Wochen auf die neue Brille warten musste. Nach der Rückkehr ging es also fix wieder zum Optiker, um die neue neue Brille abzuholen. Brille ausprobiert, mit nachhause genommen, und festgestellt man kann immer noch nicht damit lesen.  Die Frustration erreichte damit einen neuen Höhepunkt. Ich habe dann wieder die Rückgabegarantie in Anspruch genommen und die Brille zurückgegeben und diesmal mein Geld zurückverlangt. Das klappte auch anstandslos. Zum Glück!

Dann wieder ein neuer Termin beim Augenarzt, um ganz sicher zu sein dass alles mit dem Rezept seine Richtigkeit hat. Sie hat wieder die Augen geprüft, ohne auf die Ergebnisse der letzten Untersuchung zuschauen, und hat wieder das gleiche herausbekommen. Also ging es zu einem neuen Optiker. Neue Brille ausgesucht. Diese war dann mit Gläsern über 400 $ billiger als das Nobel-Gestell. Damit konnte ich mir dann auch noch eine Sonnenbrille in meiner Stärke leisten. Dann begann natürlich wieder die Wartezeit. Nach nur einer Woche kam aber schon der Anruf, dass die Brillen da seien. Zum neuen Optiker gefahren, neue Brille ausprobiert und man glaubt es kaum, diesmal konnte ich prima damit lesen. Leider war das Gestell mit den neuen Gläsern aber irgendwie verzogen, so dass auch nach etlichen Manipulationen, die Optikerin sich außer Stande sah, das Gestell hinzubiegen. Also - Überraschung - musste ein neues bestellt werden. Die Sonnenbrille, aber, passte wenigstens wunderbar und ich konnte sie mit nachhause nehmen.

Und wenn man nicht gestorben ist dann wartet man auch heute noch auf den Anruf vom Optiker...

Kommentare:

Ringelstrümpfe hat gesagt…

Hmmm... also ich kann mit meinem Leseteil auch nicht richtig lesen und dachte immer, das läge an mir! Vielleicht sollte ich doch noch mal wieder hin.
Dir jedenfalls viel Glück!

Helena hat gesagt…

Die nächste Brille kannst du dann ja jetzt online bestellen ;)