Mittwoch, Oktober 31, 2007
Montag, Oktober 29, 2007
Oh what a wonderful day...
lasset die Idioten zu mir kommen...
heute hatte ich einen Arzttermin, der lief gut. Dann musste ich mit der Buchhalterin eben dieser Arztpraxis in finanzielles Problem lösen. Sie schulden uns 9 Dollar. Wir schulden Ihnen 5 Dollar. Nun konnte man mir nicht etwa 4 Dollar rausgeben... Nein die Gelder harhar sind nicht übertragbar. Wir können Ihnen aber einen Scheck über 9 Dollar zuschicken, den können Sie einlösen und dann kommen Sie zu uns (nur 30 Minuten Fahrzeit) und bezahlen die Rechnung. Fällt Euch dazu noch was ein? Mir nicht. Es hätte aber schlimmer kommen können.
Und es kam es schlimmer. Denn ich hatte ein Rezept einzulösen und da ich das heute noch machen wollten und es nach meinem Seminar zu spät gewesen wäre, bin ich also in den Walmart in der Nähe des Arztes gegangen, um die Apotheke dort aufzusuchen. Nun bitte nicht an die gute alte Apotheke in Deutschland denken,ja? Von Bimmelim, kann ich Ihnen helfen? Ja bitte. Ins Regal greif, bezahl und fertig, Neihein! Das geht hier ganz anders:
Man gibt das Rezept ab und kommt nach 30 Minuten (heute waren es 60 angesagte Minuten) oder wann es passt wieder vorbei und holt die Medikamente wieder ab. Dabei fällt mir ein: bitte nicht beim Wort Apotheke denken, dass der gute Mann oder die gute Frau einfach ins Regal greift und eine Packung herausnimmt. Das passiert so gut wie nie. Hier haben die Apotheken, die übrigens von Supermärkten oder Drogerien geführt werden, die Tabletten nur lose in großen Behältern, und für jeden Patienten werden diese manuell oder maschinell abgezählt.

Da sind mir schon so manches Mal die Augen übergegangen. Der Beipackzettel kommt dann immer aus dem nebenstehenden Laserdrucker und ein nettes fleischfarbenes Plastikdöschen wird mit einem Etikett verziert, dass meinen Namen, den des Medikaments und den meines Arztes trägt. Der Aufkleber verrät natürlich auch, wie oft ich diese Medikamente nehmen soll und wie oft die Apotheke per Rezept mein fleischfarbenes Döschen wieder auffüllen darf. Für dieses sogenannte Refill muss ich aber nur mit einem Telefonautomaten sprechen und kann dann 2 Tage später per Drive-Through Nachschub abholen...
Heute also waren 60 Minuten angesagt, doch als ich an den Schalter trat, war die gerade noch so kompetent aussehende Dame weg und ein leicht angenervt aussehender Spätteenager stand da. Da hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Er fragte nach Versicherung und ich reichte ihm meine beiden Karten, die er artig in den Computer eintippte. Ansage: Wollen Sie die Medikamente gleich mitnehmen? Ja sicher. Dauert eine Stunde, sagt er. Ich war um 1 Uhr da, musste um 3 Uhr in Nashville sein und dachte mir, dass das reicht. Also bin ich erst mal zum Subway marschiert und habe mir Mittagessen geholt. Eat fresh sag ich nur. War aber lecker.
Um 1:40h dachte ich, gehste mal fragen, weil es geschehen ja noch Zeichen und Wunder. Sagt die Dame hintern Abholtresen -alles schön getrennt, bitteschön, Annahmetresen, Abholtresen - es dauert noch 20 Minuten. Na gut sage ich, ich müsste aber um 3 in Nashville sein, ob sie das vielleicht ein wenig beschleunigen könnte? Sie will es versuchen, ich solle mich auf die Bank vor der Apotheke setzen. Nach 10 Minuten schlendere ich in die Bekleidungsecke, und kaufe mir erst mal 2 T-shirts. Dann gehe ich wieder schauen, inzwischen ist es 2 Uhr. Ich sitze wieder auf der Bank. Die Tante vom Abholtresen kommt und sagt, alles ist fertig, nur der Oberapotheker muss noch prüfen, dass alles seine Richtigkeit hat. Hört man ja gerne, wer weiß wer sonst was in welche fleischfarbene Döschen tun würde.
Ich stehe schomma auf und gehe in Richtung Abholtresen. Von dort kann ich sehen, wie der Oberapotheker prüft und prüft und prüft, mich anguckt, und Medikamentetüten auf die Seite legt, die die Tante vom Abholtresen fein in ihr kleines Aufhängsystem (wie bei der Reinigung - kleine Plastiktüten mit Bügeln) einordnet. Inzwischen ist es 2:15. Langsam wird es brenzlig, der Oberprüfer prüft was das Zeug hält, nur meinen Scheiß wohl nicht. Dann der erlösende Ruf nach mir.
Ich trete also an den Tresen unterschreibe auf so einem Elektroding, dass die Apotheke keine Verantwort für irgendwas übernimmt - bleibt einem nix über - warte auf die Ansage der Zuzahlungskosten. 88 Dollar sagt sie. WIE BITTE? 88 Dollar, Sie haben ja keine Versicherung, sagt sie erklärend. Entschuldigense mal, aber der junge Mann davorne, hat 2 meiner Karten so wunderschön in den Computer getippt. Wo issn das Zeug?Ich bin inzwischen puterrot und stinksauer. Oh... Das müssen wir noch mal machen. Kann ich mal Ihre Karten haben? 2: 25... 2:30 kommt sie zurück. Wir bongen wieder ein. Nur noch 49 Dollar. WIE BITTE? Ich bin versichert! Ja, sagt sie, aber ihre Schildkrötentabletten bezahlt die KV nicht, weil die Ärztin "Marke bevorzugt" auf das Rezept geschrieben hat, sie schüttelt bedauernd den Kopf. Ja, sag ich, aber sie hat auch drauf geschrieben, Ersatzmedikation gestattet bei KV-Ablehnung. Ach ja? Sagt sie. Das steht nicht im Computer. Aber auf dem Rezept sage ich.
Die Schildkrötentabletten hole ich mir dann woanders, sage ich. 2:35. Es brodelt in mir. Sie packt die Tabletten langsam aus, will mir wieder alles reichen. Ich brauch noch das Rezept zurück, sag ich. Ach ja, sagt sie und wandert zum Annahmetresen. Dann bezahle ich noch das Blutdruckmessgerät, dass ich inzwischen wirklich brauche, denn ich bin so stinkig wie schon lange nicht mehr. Dabei verreckt der Kreditkartenleser und sie braucht eine Weile eh sie das Papier herausgefummelt. 2:45 h Have a nice day ruft sie mir hinterher....
Dann wie blöd ins Auto auf die Autobahn und ab nach Nashville. Natürlich war auf dem Highway heute Trucker-Idioten-Convoy. Ab und zu werden die Highways nämlich dreispurig, damit die lieben LKWs mal überholt werden können. Aber die waren heute so darin verliebt, sich gegenseitig zu überholen, dass es es eine Freude war. Zeitweilig war ich auf der Überholspur eingekeilt. Vor mir hinter mir rechts von mir Riesentrucks... Goil.
Um 15:30 h war ich dann 30 Minuten zu spät beim Seminar, aber nach dem Stress nicht mehr aufnahmefähig und es ist fast alles an mir vorbeigerauscht...
heute hatte ich einen Arzttermin, der lief gut. Dann musste ich mit der Buchhalterin eben dieser Arztpraxis in finanzielles Problem lösen. Sie schulden uns 9 Dollar. Wir schulden Ihnen 5 Dollar. Nun konnte man mir nicht etwa 4 Dollar rausgeben... Nein die Gelder harhar sind nicht übertragbar. Wir können Ihnen aber einen Scheck über 9 Dollar zuschicken, den können Sie einlösen und dann kommen Sie zu uns (nur 30 Minuten Fahrzeit) und bezahlen die Rechnung. Fällt Euch dazu noch was ein? Mir nicht. Es hätte aber schlimmer kommen können.
Und es kam es schlimmer. Denn ich hatte ein Rezept einzulösen und da ich das heute noch machen wollten und es nach meinem Seminar zu spät gewesen wäre, bin ich also in den Walmart in der Nähe des Arztes gegangen, um die Apotheke dort aufzusuchen. Nun bitte nicht an die gute alte Apotheke in Deutschland denken,ja? Von Bimmelim, kann ich Ihnen helfen? Ja bitte. Ins Regal greif, bezahl und fertig, Neihein! Das geht hier ganz anders:
Man gibt das Rezept ab und kommt nach 30 Minuten (heute waren es 60 angesagte Minuten) oder wann es passt wieder vorbei und holt die Medikamente wieder ab. Dabei fällt mir ein: bitte nicht beim Wort Apotheke denken, dass der gute Mann oder die gute Frau einfach ins Regal greift und eine Packung herausnimmt. Das passiert so gut wie nie. Hier haben die Apotheken, die übrigens von Supermärkten oder Drogerien geführt werden, die Tabletten nur lose in großen Behältern, und für jeden Patienten werden diese manuell oder maschinell abgezählt.

Da sind mir schon so manches Mal die Augen übergegangen. Der Beipackzettel kommt dann immer aus dem nebenstehenden Laserdrucker und ein nettes fleischfarbenes Plastikdöschen wird mit einem Etikett verziert, dass meinen Namen, den des Medikaments und den meines Arztes trägt. Der Aufkleber verrät natürlich auch, wie oft ich diese Medikamente nehmen soll und wie oft die Apotheke per Rezept mein fleischfarbenes Döschen wieder auffüllen darf. Für dieses sogenannte Refill muss ich aber nur mit einem Telefonautomaten sprechen und kann dann 2 Tage später per Drive-Through Nachschub abholen...
Heute also waren 60 Minuten angesagt, doch als ich an den Schalter trat, war die gerade noch so kompetent aussehende Dame weg und ein leicht angenervt aussehender Spätteenager stand da. Da hatte ich schon ein mulmiges Gefühl. Er fragte nach Versicherung und ich reichte ihm meine beiden Karten, die er artig in den Computer eintippte. Ansage: Wollen Sie die Medikamente gleich mitnehmen? Ja sicher. Dauert eine Stunde, sagt er. Ich war um 1 Uhr da, musste um 3 Uhr in Nashville sein und dachte mir, dass das reicht. Also bin ich erst mal zum Subway marschiert und habe mir Mittagessen geholt. Eat fresh sag ich nur. War aber lecker.
Um 1:40h dachte ich, gehste mal fragen, weil es geschehen ja noch Zeichen und Wunder. Sagt die Dame hintern Abholtresen -alles schön getrennt, bitteschön, Annahmetresen, Abholtresen - es dauert noch 20 Minuten. Na gut sage ich, ich müsste aber um 3 in Nashville sein, ob sie das vielleicht ein wenig beschleunigen könnte? Sie will es versuchen, ich solle mich auf die Bank vor der Apotheke setzen. Nach 10 Minuten schlendere ich in die Bekleidungsecke, und kaufe mir erst mal 2 T-shirts. Dann gehe ich wieder schauen, inzwischen ist es 2 Uhr. Ich sitze wieder auf der Bank. Die Tante vom Abholtresen kommt und sagt, alles ist fertig, nur der Oberapotheker muss noch prüfen, dass alles seine Richtigkeit hat. Hört man ja gerne, wer weiß wer sonst was in welche fleischfarbene Döschen tun würde.
Ich stehe schomma auf und gehe in Richtung Abholtresen. Von dort kann ich sehen, wie der Oberapotheker prüft und prüft und prüft, mich anguckt, und Medikamentetüten auf die Seite legt, die die Tante vom Abholtresen fein in ihr kleines Aufhängsystem (wie bei der Reinigung - kleine Plastiktüten mit Bügeln) einordnet. Inzwischen ist es 2:15. Langsam wird es brenzlig, der Oberprüfer prüft was das Zeug hält, nur meinen Scheiß wohl nicht. Dann der erlösende Ruf nach mir.
Ich trete also an den Tresen unterschreibe auf so einem Elektroding, dass die Apotheke keine Verantwort für irgendwas übernimmt - bleibt einem nix über - warte auf die Ansage der Zuzahlungskosten. 88 Dollar sagt sie. WIE BITTE? 88 Dollar, Sie haben ja keine Versicherung, sagt sie erklärend. Entschuldigense mal, aber der junge Mann davorne, hat 2 meiner Karten so wunderschön in den Computer getippt. Wo issn das Zeug?Ich bin inzwischen puterrot und stinksauer. Oh... Das müssen wir noch mal machen. Kann ich mal Ihre Karten haben? 2: 25... 2:30 kommt sie zurück. Wir bongen wieder ein. Nur noch 49 Dollar. WIE BITTE? Ich bin versichert! Ja, sagt sie, aber ihre Schildkrötentabletten bezahlt die KV nicht, weil die Ärztin "Marke bevorzugt" auf das Rezept geschrieben hat, sie schüttelt bedauernd den Kopf. Ja, sag ich, aber sie hat auch drauf geschrieben, Ersatzmedikation gestattet bei KV-Ablehnung. Ach ja? Sagt sie. Das steht nicht im Computer. Aber auf dem Rezept sage ich.
Die Schildkrötentabletten hole ich mir dann woanders, sage ich. 2:35. Es brodelt in mir. Sie packt die Tabletten langsam aus, will mir wieder alles reichen. Ich brauch noch das Rezept zurück, sag ich. Ach ja, sagt sie und wandert zum Annahmetresen. Dann bezahle ich noch das Blutdruckmessgerät, dass ich inzwischen wirklich brauche, denn ich bin so stinkig wie schon lange nicht mehr. Dabei verreckt der Kreditkartenleser und sie braucht eine Weile eh sie das Papier herausgefummelt. 2:45 h Have a nice day ruft sie mir hinterher....
Dann wie blöd ins Auto auf die Autobahn und ab nach Nashville. Natürlich war auf dem Highway heute Trucker-Idioten-Convoy. Ab und zu werden die Highways nämlich dreispurig, damit die lieben LKWs mal überholt werden können. Aber die waren heute so darin verliebt, sich gegenseitig zu überholen, dass es es eine Freude war. Zeitweilig war ich auf der Überholspur eingekeilt. Vor mir hinter mir rechts von mir Riesentrucks... Goil.
Um 15:30 h war ich dann 30 Minuten zu spät beim Seminar, aber nach dem Stress nicht mehr aufnahmefähig und es ist fast alles an mir vorbeigerauscht...
Sonntag, Oktober 28, 2007
Und was habe ich mir noch geleistet?
Heute soll
der erste Nachtfrost kommen bin ja mal gespannt und irgendwie wurden in D wohl die Uhren zurückgestellt aber hier nicht und ich habe keinen plan wann das bei uns passiert. Kann mir mal jemand aufs Pferd helfen?
Es war der deutsche Discounter
Dank einer schwedischen Möbelkette äh eines deutschen Discounters, der mit A anfängt und mit ldi aufhört, hat unsere Video und CD Sammlung nun ein neues Zuhause und es gefällt mir ausnehmend gut.

Außerdem habe ich mir ebenfalls bei selbigerschwedischen Möbelkette, eine Gummitastatur gekauft, die ist doch etwas gewöhnungsbedürftig würde ich sagen, aber ich muss meine Handegelenke wirklich um Null anheben, und dafür sind selbige wiederum ewig dankbar.
Außerdem habe ich mir ebenfalls bei selbiger
Donnerstag, Oktober 25, 2007
Dienstag, Oktober 23, 2007
Er ist da! - Here it is!
Der schönste aller Kalender - wie jedes Jahr - ein Highlight, auch wenn ich diesmal nicht mit dabei war!
The most beautiful of calendars in the world. Produced by creative Tabea with poetry by my best poetry friends
The most beautiful of calendars in the world. Produced by creative Tabea with poetry by my best poetry friends
Montag, Oktober 22, 2007
Grad am Telefon gehört

dass der Göga Thanksgiving arbeiten muss... Schöner Schlamassel....
Ich hatte ja gehofft, dass wir Gäste einladen werden können...
Naja. ich werde eh an irgendwelchen Hausarbeiten rumfummeln müssen. Dann gibt es eben eine Stulle dazu und keinen Truthahn
oder ich mach ihn selber - hab ein tolles rezept gefunden
truthahn mit whiskey
man kaufe einen truthahn von 5 kilo (für 6 personen) und eine flasche whiskey. dazu salz.pfeffer, olivenöl und speckstreifen.
truthahn mit speckstreifen belegen, schnüren, salzen, pfeffern und etwas olivenöl dazugeben.
ofen auf 200 grad einstellen. dann ein glas whiskey einschenken und auf gutes gelingen trinken. anschließend den truthahn auf einem backblech in den ofen schieben.
nun schenke man sich zwei schnelle gläser whiskey ein und trinke wieder auf gutes gelingen. den thermostat nach 20 min. auf 250 grad stellen, damit es ordentlich brummt.
danach schenke man sich wieder drei weitere whiskey ein.
nach halm schdunde öffnen, wenden und den braten überwachn.
die fisskieflasche ergreiffn und sich eins hinner die binde kippn.
nach ner weitern albernen schunnde langsam bis zzum ofen hinschlenderen und die trute rumwenden.drauf achtn, sisch nitt die hand zu vabrennnn an die schaisssohfndür.
sisch waidere ffuenff odda siehm wixki innen glas sisch unn dannn unn so.
die drute weehrent drrai schunn`t (is auch egal) waiderbraan und all sehn minud`n pinkeln.
wenn ueerntwi moechlisch, ssum trathuhn hinkrieschn unn den ohwn aus`m viech ziehn.
nommal ein schlugg geneenign un anschliesnt wida fasuchen, das biest rauszukriegn.
den fadammt`n vogel vom bodn auffischen unn uff ner bladde hinrichten.
uffbasse, dass nit ausrutschn auff m schaissfettichn kuechnbodn.
wenn sisch drossdem nitt fameidn fasuchn wida
aufssuchichtnodersohahahaisallesjaeeeehscheisssega aaal!!!!
ein wenig schlafen.
am nächsten tag den truthahn mit mayonnaise und aspirin kalt essen.
viel spaß beim nachkochen..
Wenn ich ein Motto bräuchte...
dann wäre es das, was Claire mir gerade zugeflüstert hat und das sie woanders aufgegabelt hat:
Ich hab so Hunger, dass ich vor lauter Durst gar nicht weiß was ich rauchen soll, so müde bin ich!
Ich hab so Hunger, dass ich vor lauter Durst gar nicht weiß was ich rauchen soll, so müde bin ich!
Freitag, Oktober 19, 2007
Ich glaube ich habe einen Bloganfall heute
Nebenbei während ich Gerner kucke äh Kerner gucke... blog ich mir nen Wolf...
Aber was ich noch sagen wollte, halt- wir waren heute beim Juwelier - unschuldig guck - weil Göga für seine Tissot Uhr eine neue Batterie brauchte und da brauchte es einen Juweliermeister für die Aktion. Da habe ich dann halt das ideale Geschenk pour moi entdeckt. Jedoch warum ich nochmal blogge ist aber, dass ich vom Essen erzählen wollte, denn danach waren wir bei O'Charleys. Sollte nur leichtes Mittagessen sein. Also ein halbes Clubsandwich und Kartoffelsuppe und Mangotee. Und MOI hatte Meckertag. Der Tee war zu süß, die Suppe so dick wie Pudding echt - die konnte ich nicht essen also hat sich der Göga erbarmt. Und die halben Sandwiches, für jeden eins, haben über 30 Minuten gedauert. Ich hab echt gedacht, ich steh im Wald. Wie kann man denn so lange brauchen um Toast zu toasten, und Belag drauf zu tun?
Aber was ich noch sagen wollte, halt- wir waren heute beim Juwelier - unschuldig guck - weil Göga für seine Tissot Uhr eine neue Batterie brauchte und da brauchte es einen Juweliermeister für die Aktion. Da habe ich dann halt das ideale Geschenk pour moi entdeckt. Jedoch warum ich nochmal blogge ist aber, dass ich vom Essen erzählen wollte, denn danach waren wir bei O'Charleys. Sollte nur leichtes Mittagessen sein. Also ein halbes Clubsandwich und Kartoffelsuppe und Mangotee. Und MOI hatte Meckertag. Der Tee war zu süß, die Suppe so dick wie Pudding echt - die konnte ich nicht essen also hat sich der Göga erbarmt. Und die halben Sandwiches, für jeden eins, haben über 30 Minuten gedauert. Ich hab echt gedacht, ich steh im Wald. Wie kann man denn so lange brauchen um Toast zu toasten, und Belag drauf zu tun?
Furminator

oder Wollmaus die Zweite!
Es ist unglaublich wieviel Fell dieser kleine Chihuahua so täglich verliert. Und da wir in letzter Zeit etwas viel um die Ohren hatten, sieht unsere Treppe gerade total verhaart aus (wird morgen entledigt). Weil mir das viele Gehaare aber auch auf den Sender geht, habe ich heute einen Furminator gekauft...
Das Ding ist wirklich so unglaublich wie man auf der Website sehen kann. Lucy war zwar nicht unbedingt von der Prozedur begeistert, hat aber geduldig durchgehalten. Und die Unmengen an Fell, die da rauskamen, habe mir echt die Kinnlade ausgehakt.
Also: Wirklich empfehlenswert das dingenskirchens...
Riesenwollmaus
Was gestern auf dem Heimweg noch passierte ist, dass als ich in Clarksville so ca. eine Meile von meinem Haus entfernt, einen Berg hochfuhr, eine Windboe eine Wollmaus vom Durchmesser eines Schäferhundes auf die Straße fegte. Ich dachte echt, ich möbele einen Hund um, habs Lenkrad verrissen, ehe ich merkte, dass das nur eine lose Wolke aus Staubflusen, Dreck und Gras oder Laub war. Soviel zum Thema Arsch auf Grundeis, und Adrenalin, von Herzklabaster mal ganz abgesehen.
Danach war es gar nicht mehr schlimm zu Hause mit dem WeatherChannel das Gewitter auszusitzen und wir sind ja auch total gut weggekommen. Es hat zwar wild gehagelt aber war ansonsten relativ glimpflich auch wenn es noch lange gedonnert und natürlich gelichtorgelt hat.
Danach war es gar nicht mehr schlimm zu Hause mit dem WeatherChannel das Gewitter auszusitzen und wir sind ja auch total gut weggekommen. Es hat zwar wild gehagelt aber war ansonsten relativ glimpflich auch wenn es noch lange gedonnert und natürlich gelichtorgelt hat.
Donnerstag, Oktober 18, 2007
Fragmente meiner Tage
Erkenntnisse
Woran erkenne ich, dass ich wieder studiere? An meinem rechten Mittelfinger, vorderstes Fingerglied, wächst wieder die Bleistifthornhaut. Eine kleine Beule, am ersten Fingerglied, Ruheplatz des Bleistifts, Stunde um Stunde...
Wie ein aufgeregt Summender Bienenstock geht es durch die Studentenränge Tornadowarnung. Da rutscht mir das Herz gleich in die Hose. In der Pause renne ich zum Computer im Seminarraum und schaue auf weather dot com nach. Sieht nicht gut aus - genau ab der Zeit wenn ich auf dem Highway auf dem Weg nach Hause bin, soll es los gehen mit den Stürmen. Echte Freude - Echte Freude. Ich frage den Professor, ob ich eine halbe Stunde eher gehen darf. Anwort: " Ungern, sehr ungern, - aber wenns sein muss." Natürlich bleibe ich bis zum Ende der Vorlesung. Ein Auge immer aus dem Fenster. Schnell noch Göga angerufen, er soll auf den Wetterradar im Fernsehn achten.
Achtzehn Uhr, sprinte zum Auto. Göga am Handy, die ganze Zeit dabei. Ich komme am Auto an, finde meine Schlüssel nicht. Hatte vorher meinen Laptop im Kofferraum verstaut, damit ich ihn nicht über den Campus schleppen muss. Ob ich wohl die Schlüssel mit eingeschlossen habe?
Während ich hinter meinem Auto in der Tiefgarage meine Tasche ausräume, rumwühle, nix finde, dabei den Göga noch am Ohr habe, muss unbedingt aus der gegenüberliegende Reihe einer Ausparken. Natürlich mit so einem Jeep-ähnlichen Auto, er kann hinten nix sehen, sein Sensor piept wie blöde, schließlich ist da ja auch ein Hindernis. ICH. Ich bin aber abgelenkt, Tasche wühlen, Handy am Ohr, außerdem kann er ja wohl zwei Sekunden warten, bis ich weiß ob ich meinen Schlüssel habe oder nicht. Kann er aber nicht. Ein weiter ausparkenwilliger Mann weist ihn nun ein... Dass ich dabei munter Abgase einatme und mir das Ding ins Ohr piept interessiert keinen von beiden.
Schließlich schmeiße ich entnervt das neue Handy aufs Autodach, springe zur Seite und fluche ganz undamenhaft. Die beiden Männer bleiben davon unberührt und ignorieren mich. Göga ruft sauer zurück weil ich angeblich aufgelegt habe. Mann Nr. 3 der mir mal am Du-weißt-schon ... vorbeigucken kann. Dann finde ich die Schlüssel in einer Seitentasche, von deren Existenz ich zwar wusste, aber an die ich keine Erinnerung hatte, geschweige denn daran, dass ich die Schüssel hineingesteckt hätte.
Dann schmeiße ich meinen TomTom an und fahre los. Natürlich geht mir der Arsch auf Grundeis. Es ist heiß - immer noch. Mitte Oktober und Abends. Schon dunkel draußen und immer noch 77 Grad Fahrenheit (fast 25 C). Die Luftfeuchtigkeit ist auch sehr hoch. Muggy nennt man das hier - stickig.
Sobald ich auf der I24 (Interstate 24) bin, also gen Norden fahre, sehe ich hinter dem Horizont ein komisches Leuchten, erst dachte ich das kommt von den Trucks. Dann beginnt das Wetterleuchten. Die nächsten vierzig Minuten fahre ich ins Wetterleuchten hinein. Entgegen dem Instinkt - wer will schon in eine Lichterschau hineinfahren, von der man weiß, dass sie Tornadogefahr in sich birgt. Aber da entlang geht es nach Hause. Wie eine Diskokugel glitzert und blinkt das Leuchten ununterbrochen, nur kurz überwältigt von einem blauen Blitzen des Wagens eines State-Troopers, der mal wieder eine Raser gestoppt hat.
Bis ich nach Hause komme, fällt kein Tropfen Regen, zum Wetterleuchten gesellt sich aber so langsam ein Disko-Drummer.
Erkenntnisse
Woran erkenne ich, dass ich wieder studiere? An meinem rechten Mittelfinger, vorderstes Fingerglied, wächst wieder die Bleistifthornhaut. Eine kleine Beule, am ersten Fingerglied, Ruheplatz des Bleistifts, Stunde um Stunde...
Wie ein aufgeregt Summender Bienenstock geht es durch die Studentenränge Tornadowarnung. Da rutscht mir das Herz gleich in die Hose. In der Pause renne ich zum Computer im Seminarraum und schaue auf weather dot com nach. Sieht nicht gut aus - genau ab der Zeit wenn ich auf dem Highway auf dem Weg nach Hause bin, soll es los gehen mit den Stürmen. Echte Freude - Echte Freude. Ich frage den Professor, ob ich eine halbe Stunde eher gehen darf. Anwort: " Ungern, sehr ungern, - aber wenns sein muss." Natürlich bleibe ich bis zum Ende der Vorlesung. Ein Auge immer aus dem Fenster. Schnell noch Göga angerufen, er soll auf den Wetterradar im Fernsehn achten.
Achtzehn Uhr, sprinte zum Auto. Göga am Handy, die ganze Zeit dabei. Ich komme am Auto an, finde meine Schlüssel nicht. Hatte vorher meinen Laptop im Kofferraum verstaut, damit ich ihn nicht über den Campus schleppen muss. Ob ich wohl die Schlüssel mit eingeschlossen habe?
Während ich hinter meinem Auto in der Tiefgarage meine Tasche ausräume, rumwühle, nix finde, dabei den Göga noch am Ohr habe, muss unbedingt aus der gegenüberliegende Reihe einer Ausparken. Natürlich mit so einem Jeep-ähnlichen Auto, er kann hinten nix sehen, sein Sensor piept wie blöde, schließlich ist da ja auch ein Hindernis. ICH. Ich bin aber abgelenkt, Tasche wühlen, Handy am Ohr, außerdem kann er ja wohl zwei Sekunden warten, bis ich weiß ob ich meinen Schlüssel habe oder nicht. Kann er aber nicht. Ein weiter ausparkenwilliger Mann weist ihn nun ein... Dass ich dabei munter Abgase einatme und mir das Ding ins Ohr piept interessiert keinen von beiden.
Schließlich schmeiße ich entnervt das neue Handy aufs Autodach, springe zur Seite und fluche ganz undamenhaft. Die beiden Männer bleiben davon unberührt und ignorieren mich. Göga ruft sauer zurück weil ich angeblich aufgelegt habe. Mann Nr. 3 der mir mal am Du-weißt-schon ... vorbeigucken kann. Dann finde ich die Schlüssel in einer Seitentasche, von deren Existenz ich zwar wusste, aber an die ich keine Erinnerung hatte, geschweige denn daran, dass ich die Schüssel hineingesteckt hätte.
Dann schmeiße ich meinen TomTom an und fahre los. Natürlich geht mir der Arsch auf Grundeis. Es ist heiß - immer noch. Mitte Oktober und Abends. Schon dunkel draußen und immer noch 77 Grad Fahrenheit (fast 25 C). Die Luftfeuchtigkeit ist auch sehr hoch. Muggy nennt man das hier - stickig.
Sobald ich auf der I24 (Interstate 24) bin, also gen Norden fahre, sehe ich hinter dem Horizont ein komisches Leuchten, erst dachte ich das kommt von den Trucks. Dann beginnt das Wetterleuchten. Die nächsten vierzig Minuten fahre ich ins Wetterleuchten hinein. Entgegen dem Instinkt - wer will schon in eine Lichterschau hineinfahren, von der man weiß, dass sie Tornadogefahr in sich birgt. Aber da entlang geht es nach Hause. Wie eine Diskokugel glitzert und blinkt das Leuchten ununterbrochen, nur kurz überwältigt von einem blauen Blitzen des Wagens eines State-Troopers, der mal wieder eine Raser gestoppt hat.
Bis ich nach Hause komme, fällt kein Tropfen Regen, zum Wetterleuchten gesellt sich aber so langsam ein Disko-Drummer.
Mittwoch, Oktober 17, 2007
Alltachsbilder
Das ist mein Carrel, oder Arbeitsplatz. Jeder Graduate Student bekommt einen zugewiesen. Ist noch ziemlich leer, da ich wenig Zeit außerhalb meiner Kurse auf dem Campus verbringe. Das wird sich nächstes Semester wahrscheinlich ändern.
Küche der Graduate Student Lounge
Die Graduate Student Lounge in Buttrick Hall.
Atrium Buttrick Hall
Buttrick Hall Aufgänge
Buttrick Hall von außen
Und meine geliebte Unibibliothek von außen. Hier könnte ich einziehen. So viele Bücher. So viele tolle Bücher...
unter anderem dieses hier... von 1887 bzw. 1887 signiert. Ledergebunden. Sieht aus wie neu. Und dieses Relief. Möchte es immerzu in Händen halten und anschauen...
Montag, Oktober 15, 2007
Was sich gehört...
Ein Tischzucht
Hör, Mensch! wenn du zu Tisch willt gahn,
Dein Händ sollt du gewaschen han.
Lang Nägel ziemen gar nit wohl,
Die man heimlich abschneiden soll.
Am Tisch setz dich nit oben an,
Der Hausherr wölls dann selber han!
De Benedeiung nit vergiss!
In Gottes Nam heb an und iss!
Den Altisten anfahen lass!
Nach dem iss züchtiglichermass!
Nit schnaude oder säuisch schmatz!
Nit ungestüm nach dem Brot platz,
Dass du kein Gschirr umstossen tust!
Das Brot schneid nit an deiner Brust!
Das gschnitten Brot oder Weck
Mit dein Händen nit verdeck
Und brock nit mit den Zähnen ein
Und greif auch für dein Ort allein!
Tu nicht in der Schüssel umstührn!
Darüberhaltn will nit gebührn.
Nehm auch den Löffel nit zu voll!
Wenn du dich treifst, das steht nit wohl.
Greif auch nach keiner Speise mehr,
Bis dir dein Mund sei worden leer!
Red nicht mit vollem Mund! Sei mässig!
Sei in der Schüssel nit gefrässig,
Der allerletzt drin ob dem Tisch!
Zerschneid das Fleisch und brich den Fisch
Und käue mit verschlossem Mund!
Schlag nit die Zung aus gleich eim Hund,
Zu ekeln! Tu nit geizig schlinken!
Und wisch den Mund, eh du willt trinken,
Dass du nit schmalzig machst den Wein!
Trink sittlich und nit hust darein!
Tu auch nit grölzen oder kreisten!
Schütt dich auch nit, halt dich am weisten!
Setz hübschlich ungeschüttet nieder!
Bring keim andern zu bringen wieder!
Füll kein Glas mit dem andern nicht!
Wirf auch auf niemand dein Gesicht,
Als ob du merkest auf sein Essen!
Wer neben dir zu Tisch ist gsessen,
den irre nit mit den Ellenbogen!
Sitz aufgerichtet, fein geschmogen!
Ruck nit hin und her auf der Bank,
dass du nit machest ein Gestank!
Dein Füss lass unterm Tisch nit gampern,
Und hüt dich auch vor alle schambern
Worten, Nachredn, Gespött, Tät, Lachen!
Sei ehrberlich in allen Sachen!
In Buhlerei lass dich nit merken!
Tu auch niemand auf Hader stärken!
Gezänk am Tisch gar übel staht.
Sag nichts, darob man Grauen hat,
Und tu dich auch am Tisch nit schneuzen,
Dass ander Leut an dir nit scheuzen!
Geh nit umzausen in der Nasen!
Des Zahnstührens sollt du dich massen!
Im Kopf sollt du dich auch nit krauen!
Dergleichen Maid, Jungfrau und Frauen
Solln auch keim Floch hinunterfischen.
Ans Tischtuch soll sich niemand wischen.
Auch leg den Kopf nit in die Händ!
Leihn dich nit hinten an die Wänd,
bis das des Mahls hab sein Ausgang!
Denn sag Gott heimlich Lob und Dank,
Der dir dein Speise hat beschert,
Aus väterlicher Hand ernährt!
Nach dem sollt du vom Tisch aufstehn,
Dein Händ waschen und wieder gehn
An dein Gewerb und Arbeit schwer.
So sprichet Hans Sachs, Schumacher.
(14.7.1534)
Hör, Mensch! wenn du zu Tisch willt gahn,
Dein Händ sollt du gewaschen han.
Lang Nägel ziemen gar nit wohl,
Die man heimlich abschneiden soll.
Am Tisch setz dich nit oben an,
Der Hausherr wölls dann selber han!
De Benedeiung nit vergiss!
In Gottes Nam heb an und iss!
Den Altisten anfahen lass!
Nach dem iss züchtiglichermass!
Nit schnaude oder säuisch schmatz!
Nit ungestüm nach dem Brot platz,
Dass du kein Gschirr umstossen tust!
Das Brot schneid nit an deiner Brust!
Das gschnitten Brot oder Weck
Mit dein Händen nit verdeck
Und brock nit mit den Zähnen ein
Und greif auch für dein Ort allein!
Tu nicht in der Schüssel umstührn!
Darüberhaltn will nit gebührn.
Nehm auch den Löffel nit zu voll!
Wenn du dich treifst, das steht nit wohl.
Greif auch nach keiner Speise mehr,
Bis dir dein Mund sei worden leer!
Red nicht mit vollem Mund! Sei mässig!
Sei in der Schüssel nit gefrässig,
Der allerletzt drin ob dem Tisch!
Zerschneid das Fleisch und brich den Fisch
Und käue mit verschlossem Mund!
Schlag nit die Zung aus gleich eim Hund,
Zu ekeln! Tu nit geizig schlinken!
Und wisch den Mund, eh du willt trinken,
Dass du nit schmalzig machst den Wein!
Trink sittlich und nit hust darein!
Tu auch nit grölzen oder kreisten!
Schütt dich auch nit, halt dich am weisten!
Setz hübschlich ungeschüttet nieder!
Bring keim andern zu bringen wieder!
Füll kein Glas mit dem andern nicht!
Wirf auch auf niemand dein Gesicht,
Als ob du merkest auf sein Essen!
Wer neben dir zu Tisch ist gsessen,
den irre nit mit den Ellenbogen!
Sitz aufgerichtet, fein geschmogen!
Ruck nit hin und her auf der Bank,
dass du nit machest ein Gestank!
Dein Füss lass unterm Tisch nit gampern,
Und hüt dich auch vor alle schambern
Worten, Nachredn, Gespött, Tät, Lachen!
Sei ehrberlich in allen Sachen!
In Buhlerei lass dich nit merken!
Tu auch niemand auf Hader stärken!
Gezänk am Tisch gar übel staht.
Sag nichts, darob man Grauen hat,
Und tu dich auch am Tisch nit schneuzen,
Dass ander Leut an dir nit scheuzen!
Geh nit umzausen in der Nasen!
Des Zahnstührens sollt du dich massen!
Im Kopf sollt du dich auch nit krauen!
Dergleichen Maid, Jungfrau und Frauen
Solln auch keim Floch hinunterfischen.
Ans Tischtuch soll sich niemand wischen.
Auch leg den Kopf nit in die Händ!
Leihn dich nit hinten an die Wänd,
bis das des Mahls hab sein Ausgang!
Denn sag Gott heimlich Lob und Dank,
Der dir dein Speise hat beschert,
Aus väterlicher Hand ernährt!
Nach dem sollt du vom Tisch aufstehn,
Dein Händ waschen und wieder gehn
An dein Gewerb und Arbeit schwer.
So sprichet Hans Sachs, Schumacher.
(14.7.1534)
Dienstag, Oktober 09, 2007
Samstag, Oktober 06, 2007
Ich hab schon ewig
nichts mehr geschrieben hier. Aber ich hatte auch wirklich alle Hände voll zu tun. Referate, Hausarbeiten, Lektüre, Lektüre, Lektüre, dazu 4 x die Woche über 2 Stunden auf dem Highway. Das schlaucht und macht wenig kommunikativ.

Zumindest bin ich nun stolze Besitzerin einer neuen Schreibtischlampe, die der Göga ganz ungewohnt ungeschmacksverirrt sehr schön ausgesucht hat! Außerdem habe ich seit ein paar Tagen eine neues Handy. Schön blau ist es... Es kann zwar auch ne Menge aber ich habe keine Zeit, zu versuchen, die technischen Möglichkeiten des Dingensbumsens auszureizen.

Ansonsten bin ich weiterhin dauermüde. Bin mal gespannt, wann sich dieser hübsche Zustand endlich mal ändern wird.
Schön ist, dass der Göga nun wirklich Tagschicht hat. Wenn ich abends nach Hause komme, wartet oft etwas Warmes zu essen auf mich oder wir gehen irgendwo gemeinsam hin (wenn ich noch kriechen kann) und Freitags und Samstags haben wir gemeinsam frei. Auch wenn ich dann viel fürs Studium am Arbeiten bin, genieße ich die Zeit die wir dann miteinander haben.
Zumindest bin ich nun stolze Besitzerin einer neuen Schreibtischlampe, die der Göga ganz ungewohnt ungeschmacksverirrt sehr schön ausgesucht hat! Außerdem habe ich seit ein paar Tagen eine neues Handy. Schön blau ist es... Es kann zwar auch ne Menge aber ich habe keine Zeit, zu versuchen, die technischen Möglichkeiten des Dingensbumsens auszureizen.

Ansonsten bin ich weiterhin dauermüde. Bin mal gespannt, wann sich dieser hübsche Zustand endlich mal ändern wird.
Schön ist, dass der Göga nun wirklich Tagschicht hat. Wenn ich abends nach Hause komme, wartet oft etwas Warmes zu essen auf mich oder wir gehen irgendwo gemeinsam hin (wenn ich noch kriechen kann) und Freitags und Samstags haben wir gemeinsam frei. Auch wenn ich dann viel fürs Studium am Arbeiten bin, genieße ich die Zeit die wir dann miteinander haben.
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